psychotherapeutische praxis

Martin Scharpenberg

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Dramatherapie / Theatertherapie

Drama-/ Theatertherapie ist eine körper- und handlungsorientierte Therapieform. In Abgrenzung zum Psychodrama (Moreno) geht es ihr aber nicht primär um die Aufarbeitung biographischer Zusammenhänge, sondern primär um das Ermöglichen neuer Erlebnis- und Erfahrungsräume.

Martin Scharpenberg Dramatherapie Theatertherapie

Wesentliche Wirkfaktoren der Drama-/Theatertherapie:

In der Drama- und Theatertherapie wird davon ausgegangen, dass elementare Gefühle wie Wut, Angst, Freude oder Trauer körperlich erlebt werden, auch wenn sie sich u.U. in Worten noch nicht ausdrücken lassen. Theatertherapie schafft in einer geschützten Atmosphäre und durch unterschiedliche Handlungsangebote kreative Erlebnis-Räume, diese Gefühle über den Körper auszudrücken und auf diesem Weg Alternativen zu gewohnten Handlungsmustern zu erforschen.

Das sind für sich natürlich schon wertvolle Erlebnisse und Erfahrungen, die die Wahrnehmung für die eigenen Ausdrucksräume weiten können. Darüber hinaus können diese Erlebnisse aber auch wertvolle Impulse für den weiteren therapeutischen Prozess setzen.

Martin Scharpenberg Dramatherapie Theatertherapie II

Drama-/Theatertherapie im geschichtlichen Kontext:

Die Prinzipien der zeitgenössischen Dramatherapie wurden in den 1960er Jahren vor allem in England, den USA und den Niederlanden entwickelt. In diesen Ländern hat sich der Begriff „dramatherapy“ etabliert, während in Deutschland vom Berufsverband der deutschen Theatertherapeuten (DGfT) eher die Bezeichnung Theatertherapie verwendet wird. Wichtige Pioniere waren Renee Emunah, Sue Jennings und Robert Landy.